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Weniger MRSA-Keime in Helios Krankenhäusern

Der Klinikkonzern ist stolz auf seine positive Bilanz zur Keimbelastung: Die Anzahl der MRSA-Infektionen hat sich in den Helios-Kliniken in den letzten vier Jahren um ein Drittel reduziert: Von 0,45 MRSA-Infektionen pro 1.000 Patienten im Jahr 2009 auf 0,3 im letzten Jahr. Ein erstaunlicher Rückgang, zumal in diesem Zeitraum die Anzahl der in die Helios-Krankenhäuser mitgebrachten MRSA-Fälle um 37 Prozent anstieg.

Seit 2012 herrscht eine gesetzliche Erfassungspflicht über die häufigsten infektionsrelevanten Erreger. Helios listet die Daten bereits seit 2009 auf und stellt sie seit letztem Jahr sogar halbjährlich als „HygieneEinBlick“ ins Internet – ganz aktuell neben den Akutkliniken auch die 22 Rehakliniken. Darin sind die Anzahlen der mitgebrachten und bei Aufnahme festgestellten sowie die im Krankenhaus erworbenen Fälle festgehalten.

„Wir sind überzeugt, dass Transparenz der entscheidende Anreiz zur Verbesserung ist“, betont Ralf Kuhlen, Helios Geschäftsführer. Täglich wird in den Kliniken dokumentiert, ob Patienten die wichtigsten Erreger wie MRSA mitbringen oder damit infiziert werden. Helios nimmt das Hygieneproblem sehr ernst. „Von den 600.000 jährlich in deutschen Krankenhäusern erworbenen Infektionen sind rund 400.000 nicht vermeidbar, denn sie entstehen aus der patienteneigenen Keimbesiedlung. Um die 200.000 Infektionen aber, die vermeidbar wären, müssen wir uns kümmern und alles unternehmen, sie zu verringern – vorrangig mit strikter Durchführung der Händedesinfektion durch das Personal“, so Henning Rüden, beratender Krankenhaushygieniker bei Helios. Mit Erfolg – wie die Zahlen belegen.


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